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Sonntag, 5. Oktober 2008

tag 53 - porto

bom dia,

nach zwei sehr entspannten tagen in porto (wir hatten ein sehr cooles hostel
www.portodowntownhostel.com) machen wir uns jetzt gleich auf zur letzten etappe nach
lissabon. da werden wir dann eine woche bleiben und urlaub von den ferien machen.
wir sind gespannt wie es wird, nochmal die letzten nächte im zelt zu schlafen. denn die tage hier
in porto waren eher entspannt und komfortabel.. nicht das wir verweichlicht sind?

witzig, dass sich dieses strecke (immerhin ca. 350 km) anfühlt wie: lass mal kurz runterradeln..
werden trotzdem versuchen, diese letzten tage unserer radreise zu geniessen und einfach
nochmal das zu tun, was wir die vergangenen wochen getan haben: ordentlich strampeln, das
land und die leute sehen, draussen sein und schöne plätze zum essen und schlafen suchen.

portugal gefällt uns beiden bis jetzt sehr gut. und auch wenn man direkt nach der grenze schon
unterschiede zu spanien gemerkt hat (z.B. noch mehr müll an den strassen) waren die übergänge
von einem land zum anderen häufig eher fliessend. zumindest wenn man sich so langsam
fortbewegt wie wir. so wird in galizien zum beispiel galego gesprochen, was sich für uns anhörte
wie eine mischung aus spanisch und portugiesisch. und natürlich ändert sich die küste auch nicht
auf einen schlag. die steilküsten wurden schon in galizien langsam flacher und hier in portugal
sind die strände eigentlich nur noch von felsen umgeben.
obwohl es eigentlich dem vorurteil entspricht, dass man von südlichen ländern hat, waren wir
beide überrascht, mit welcher selbsverständlichkeit die leute hier ihren müll auf die strasse
werfen. bitte nicht falsch verstehen, es liegt natürlich nicht überall müll rum, aber das foto von
dem mc donald's-parkplatz zeigt wohl recht deutlich wovon wir sprechen.
ansonsten hat portugal eine sehr sympatische mischung aus alt und neu zu bieten. schrottige
motorroller, alte frauen die sich mit der spitzhacke durch den acker vor ihrem haus graben und
wi-fi auf öffentlichen plätzen in porto.

mal sehen, wie sich dieser sehr frische eindruck von portugal noch entwickelt. und wie sich
lissabon von porto unterscheidet, denn zumindest die einheimischen hier haben uns beteuert,
dass porto arbeitet und lissabon das schwerverdiente geld ausgiebt..

so, rein in die fahrradbüx, taschen angedengelt und rauf auf den bock. wir melden uns wieder
nach der sektdusche, wenn die schwarz weiss karrierte flagge in lissabon geschwungen wurde.

bis dahin habt euch lieb und fühlt euch gedrückt.

wir

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

hey ihr beiden,
jetzt ist es ja wirklich nicht mehr weit. Noch ein paar tage und ihr könnt mit stolz auf die letzten wochen zurück blicken.
genießt die einfahrt nach lissabon und wenn ihr genau hin hört werdet ihr die laola aus hh hören.
ganz liebe grüße Fania